Im Digitaldruck bedruckte Porzellanfließe.
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Tampondruck

Ziffernblatt einer Uhr im Tampondruck bedruckt

Im Tampondruck bedrucktes Zifferblatt


Es ist Zeit: gehen wir dem Tampondruck einmal auf dem Grund!“

Vielleicht haben Sie gelegentlich schon einmal etwas über Tampondruck gehört, sind aber von dem Begriff doch etwas irritiert und mit den verbal kolportierten Erläuterungen überfordert?
Tasse innen bedruckt im Tampondruckverfahren

Zur Klarstellung: Tampondruck ist ein Verfahren zum Bedrucken von Gegenständen!

Dabei ist an der Bezeichnung „Tampondruck“ nichts anstößiges, über das man besser nicht sprechen möchte. Es ist lediglich ein Begriff, erwachsen aus der Entstehungsgeschichte dieses Druckverfahrens in der französisch sprechenden Schweiz. Dort hat man bereits im letzten Jahrhundert – um das Jahr 1900 – Zifferblätter für Uhren mit einem speziell dafür entwickelten Druckgerät bedruckt. Dieses Druckgerät benutzte einen Stempel aus Gelatine, den die dortigen Uhrenmacher, in Anlehnung an die französische Sprache, „Tampon“ nannten. Ein Begriff für Bausch oder Ballen. siehe auch: Geschichte des Tampondrucks

In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Tampondruckverfahren von einem schwäbischen Unternehmer zu dem weiterentwickelt, was es heute noch ist. Ein spezielles Druckverfahren zum Bedrucken von industriell und handwerklich gefertigten Produkten und Gegenständen.

Tampondruck – vielfältiger und universell einsetzbar!
Dabei kommt es im Besonderen auf die Genauigkeit und Präzision an, mit der man im Tampondruck die unterschiedlichsten Erzeugnisse bedrucken (auch veredeln genannt) kann.

Am ehesten wird der Tampondruck verständlich, wenn man ihn an bedruckten Gegenständen sichtbar macht. Es gibt mittlerweile eine unvorstellbar große Menge an Produkten, die weltweit im Tampondruck bedruckt werden. Schauen Sie dazu auch in unserem Blog: Druckbeispiele Tampondruck.

Sie haben sicher viel öfter als Sie vielleicht denken, das Ergebnis eines Tampondrucks in Händen gehalten. Auch das Zifferblatt Ihrer Armbanduhr oder die Tasten auf Ihrer Computertastatur, sind im Tampondruckverfahren bedruckt. Wenn Sie jetzt – mit geschärften Augen – Ihre Umgebung betrachten, werden Sie noch viele weitere Beispiele für den Tampondruck entdecken.

Die einfachste Erläuterung für das Prinzip Tampondruck können Ihnen Vorschulkinder aus dem Kindergarten erklären, denn dort nennt man ihn Kartoffeldruck.

Tampondruck: und so funktioniert‘s!
Ein bisschen anders – als der Kartoffeldruck – ist der Tampondruck dann doch, aber es gibt Parallelen. Zum Tampondruck benötigt man allerdings eine Maschine mit einem Stempelkissen, Tampon genannt, einem Klischee als Druckplatte und etwas Druckfarbe. (siehe auch: so fing alles an)

Nichts anderes ist der Tampondruck, als das Ergebnis einer speziellen Drucktechnik, die sich je nach Anwendungsbedarf zu ganz erstaunlichen Drucklösung entwickelt hat, die vielfach industriell zur Kennzeichnung und Dekoration von Produkten und Erzeugnissen eingesetzt werden.

Druckmaschinen für den Tampondruck finden Sie hier!