Etikettendrucker von CAB
Etikettendruck
23. Mai 2015
Ziffernblatt einer Uhr im Tampondruck bedruckt
Tampondruck
29. Mai 2015

Digitaldruck

Im Digitaldruck bedruckte Porzellanfließe.

Porzellanfließe mit Fotodruck und Ständer.

Digitaldruck – der Fotodruck aus der Düse!

Jedes Kind kennt heute den Digitaldruck. Will man Oma und Opa eine Freude machen, schickt man ihnen zum Geburtstag ein Foto vom Enkelkind, z.B. gedruckt auf feinstes Porzellan. (siehe wie oben)

Im digitalen Körperdruck ist es möglich, Gegenständen aus unterschiedlichen Materialien fotorealistisch zu bedrucken. Die Wiedergabe von bunten Bildern auf Glas, Keramik, Metall, Holz, Leinwand oder Stoff ist eine Domäne des digitalen Körperdrucks. Auch Werbemittel sind zunehmend geeignet, im Digitaldruck bedruckt zu werden. Als Druckvorlage genügt in der Regel eine pdf-Datei.

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren heute Digitaldrucker für die Reproduktion von überdimensional großen Bannern, Plakaten, Schildern und Transparenten.

Digitaldruck – Drucken wie im Flug!
Drucken wie im Flug könnte man das nennen, denn ein Druckkopf mit …zig Farbdüsen fliegt nahezu mit einer relativ hohen Geschwindigkeit – die jeden Fußgänger locker abhängt – über Papier,- oder Folienbahnen, die sich Zeile für Zeile weiterbewegen, bis das Druckmotiv schließlich am Ende ist.

Foliendruck auf einem Rollendrucker!

Im Digitaldruck unterscheidet man zwischen Rollendruckern, die das Motiv von Rolle auf Rolle transportieren, wobei das Papier oder die Folie schrittweise horizontal bewegt wird, während die Druckeinheit waagerecht auf einer starren Schiene vor uns zurück fährt. Im Gegensatz zum sogenannten Flachbettdruckern, bei denen das zu bedruckende Produkt starr auf einer festen Tischunterlage liegt und der Druckkopf, sowohl in X- als auch in Y-Richtung, über das Druckgut gesteuert wird.

Digitaldruck – eine attraktive Drucklösung!
Vielfach bestehen Druckköpfe aus tausenden kleinster Düsen, die im Durchmesser oft wenige µm betragen und auf diese Weise das Druckbild aus Milliarden kleinster Farbtropfen zusammensetzen. Nur mit der Lupe betrachtet kann man die Punkte vielfach erkennen, auf einen Schritt Entfernung verläuft das Bild zu einem brillanten Motiv mit optimaler Farbverbindlichkeit und hervorragender Auflösung.

Mit dem Digitaldruckverfahren kann man vorwiegend auf Gegenstände drucken, die flach und eben genug sind, und zudem unter die Einrichtung des Druckkopfes zu passen. Der Abstand zwischen Druckkopf und dem zu bedruckenden Gegenstand darf kontinuierlich nur wenige Millimeter betragen, wenn der – durch „pizzo-elektrischen“ Effekt – erzeugte Micro-Farbtropfen sein punktuelles Ziel präzise erreichen soll.

Digitaldruck zum Dekorieren von Bilderrahmen.

Damit die Farbtropfen schnell trocknen und das Druckobjekt zeitnah weiter verarbeitet werden kann, werden die Druckfarben – je nach Druckverfahren – durch sogenanntes UV-Licht getrocknet. Das hat den Vorteil, dass die Farbpunkte nicht zerfließen können, sondern der Farbtropfen unmittelbar erhärtet und dabei auch eine Abriebfestigkeit entwickelt, so dass sich eine weitere Überarbeitung des Produkts, z.B. durch Schutzlackierung oder Ähnlichem, erübrigt.

Vorteile beim Digitaldruck!

Die optischen Gestaltungsmöglichkeiten im Digitaldruck sind enorm. Vom überdimensionalen Großplakat bis zur Zündholzschachtel, alle Druckformate sind möglich.

Digitaldrucker haben den außerordentlichen Vorteil, dass die gesamten Vorarbeiten, für das Erstellen der Druckvorlagen (Filme, Klischees, Siebe und Druckplatten) entfallen. Das ist ein immenser Vorteil gegenüber konventionellen Druckverfahren. Lediglich eine PDF-Datei ist für den Digitaldruck als Druckvorlage erforderlich, alles Weitere macht der Drucker.

Je nach Bedarf, kann nahezu jedes Material digital bedruckt werden. Pappe, Papier, Holz, Stoffe, Kunststoffe von ABS bis Vinyacetat,  Metall, Glas, Gummi u.v.a. mehr. Selbst Hühnereier, Schokolade, Marzipan oder Schokolinsen und vielfach auch Tabletten, werden digtal mit lebensmittel-gerechter Tinte bedruckt.

Lediglich einige spezielle Kunststoffe aus der Reihe der Polyolefine oder Silicone, die sich nicht mit Druckfarbe verbinden, müssen entsprechend behandelt werden. Dazu bietet sich in aller Regel die Korona-Vorbehandlung an, die auch bei Glas oder besonderen Metallen angewendet werden kann.

Mehr darüber finde Sie auf unserer Internetseite unter „Korona-Vorbehandlung“.